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Umfrageprojekt zum Umgang mit Varroatose

Wir starten unsere Studie zu Thema: "Diagnose der Varroamilbe"

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Varroatose ist in aller Mund, selbst imkerliche Laien wissen mit dem Begriff "Varroamilbe" etwas anzufangen. Der wissenschaftliche Erkenntnisstand ist in den letzten Jahren sicherer und besser geworden. Es gibt zahlreiche Medikamente zur Behandlung, gut ausgearbeitete Behandlungsstrategien und zahlreiche Bemühungen, die Varroatose einzudämmen und in den Griff zu bekommen. Doch die Statistiken zeigen ein anderes Bild: Die durch die Varroamilbe und Begleitinfektionen verursachten Verluste an Bienenvölkern steigen von Jahr zu Jahr.

Das Wissen darüber, wie der einzelne Imker tatsächlich mit dem Befall durch Varroa umgeht, ist marginal und stützt sich meist auf auf persönliche Gespräche am Vereinstisch oder die als "Citizen Science" durchgeführten Varroa-Monitoringprogramme, die allerdings von engagierten und geschulten Imkern durchgeführt werden. Eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema finden wir überfällig. In meiner Eigenschaft als imkernder Wissenschaftler habe ich mich dessen angenommen und mir dazu prominente Unterstützung geholt.

Die von BeePal angestoßene Studie wird unter methodischer Beratung und Begleitung von Dr. Benjamin Bigl, Projektleiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster, durchgeführt.

Die Fachberatung erfolgt durch Dr. Michael Hardt (Landesuntersuchungsanstalt Sachsen, Landesverband Sachsen des DIB, Mitglied im Präsidium des Deutschen Imkerbundes) und Prof. Dr. Robert Paxton, Leiter der AG Allgemeine Zoologie, Martin-Luther-Universität Halle / Saale.

Herzliche Grüße, Gunther Bigl

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